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Kurz vor dem Eingang Buddhas in das Nirvana versammelten sich seine Schüler um ihn. Er besänftigte ihre Herzen, aber er ermutigte sie auch zu unermüdlichem Streben. Dann offenbarte er seine letzte Lehre, die später als das Große-Nirvana-Sutra verfasst und übermittelt wurde. Ebenso wie eine barmherzige Mutter in ihrem letzten Moment ihren Kindern die Essenz ihres Herzens vermittelt, so legt Buddha in dieser Lehre die tiefe Bedeutung des Nirvana dar. Dabei lehrt er die ewige Gegenwart Buddhas und zeigt, dass alles Leben einen buddhagleichen Wesenskern in sich trägt. Es zählt zu den Besonderheiten des Nirvana-Sutras, dass Buddha es seinem Schüler Chunda (japanisch: Junda) widmet, der als Schmied dem weltlichen Stand angehört. Dieses Sutra wurde später die Grundlage der Shinnyo-Lehre, in der sich Geistliche wie Weltliche gleichermaßen um das Erfassen der Weisheit Buddhas bemühen.