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Die Übermittlung des „Geistesstromes Buddhas” an den großen japanischen Meister Kukai (Kobo Daishi) ist von besonderer historischer Bedeutung, denn Kukai wurde zu Beginn des 9. Jahrhunderts vom chinesischen Meister Keika in den heiligen Geistesstrom des Buddhismus eingeweiht. Er kehrte nach Japan zurück und begründete dort den Shingon-Buddhismus – die älteste der Hauptströmungen des traditionellen Buddhismus in Japan. Shinjo Ito, der Begründer von Shinnyo-En, wurde 1936 im Daigoji, dem Haupttempel des Daigo-Ordens eben dieses Shingon-Zweiges, in den geistlichen Stand ordiniert. Ganz im Einklang mit der buddhistischen Tradition unterzog er sich dort einem besonders strengen religiösen Training und wurde schließlich im Jahre 1943 in alle Aspekte des Shingon-Geistesstromes eingeweiht: Er empfing das Denpo-Kanjo, dessen Ritus die höchste Dimension der Einheit mit Buddha bezeugt. So wurde er zu einem rechtmäßigen Nachfolger in der Linie der großen Shingon-Lehrmeister, die ihren Ursprung vor über 1000 Jahren in Kukai findet.